Der neue i-Vertix Troubleshooter unterstützt Administratoren dabei, Monitoring-Konfigurationen effizient zu prüfen, zu analysieren und zu optimieren. Plugins und deren Ausgaben können direkt überprüft und bei Bedarf angepasst werden – ohne jede Änderung sofort im produktiven System testen zu müssen.

Über die integrierte Funktion „Plugin Help“ lassen sich Schwellwerte und Filter bereits vor der Aktivierung testen. Dadurch wird sichergestellt, dass Konfigurationen korrekt funktionieren, bevor sie in die produktive Umgebung übernommen werden.

Das Modul verbessert zudem die Diagnosemöglichkeiten erheblich. Viele Plugins unterstützen nun Debug- und Verbose-Modi, sodass abgefragte OIDs und deren Werte in Echtzeit angezeigt werden können. Bei REST-API-Plugins lassen sich zusätzlich HTTP-Requests und deren Antworten, einschließlich Statuscodes und Cookies, einsehen.

Alle Funktionen stehen direkt über die Management-GUI zur Verfügung – ein Zugriff auf die CLI des Pollers ist nicht erforderlich.


Erweiterte Diagnosewerkzeuge

Für tiefergehende Analysen stellt der Troubleshooter zusätzliche Netzwerk- und Systemwerkzeuge bereit.

Mit einem einfachen Ping lässt sich prüfen, ob ein Zielsystem erreichbar ist. Traceroute zeigt den Netzwerkpfad zum Zielsystem an. Telnet ermöglicht die Überprüfung offener Ports, während tcpdump eingehende Pakete auf dem Central- oder Poller-System sichtbar macht.

Diese Werkzeuge helfen dabei, Netzwerk- und Infrastrukturprobleme schneller zu identifizieren und gezielt zu beheben.

Alle verfügbaren Tools werden als kuratierte Sammlung vorkonfigurierter Kommandozeilenwerkzeuge bereitgestellt. Sie sind mit den wichtigsten Parametern vorbereitet und erlauben ausschließlich whitelist-basierte Befehle, um Bedienbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten.


Funktionsübersicht

Der i-Vertix Troubleshooter bietet unter anderem folgende Funktionen:

  • Anzeige von Debug- und Verbose-Ausgaben von Plugins
  • Anpassung von Schwellwerten und Filtern in Echtzeit mit Vorschau der Ergebnisse vor dem Export der Konfiguration
  • Übernahme von Hostinformationen oder Zugangsdaten aus bestehenden Geräten für definierte Utility- und SNMP-Befehle

Verfügbare Utility-Kommandos

Zu den integrierten Diagnosewerkzeugen gehören unter anderem:

  • ping
  • traceroute
  • nslookup
  • telnet
  • tcpdump
  • wget
  • curl
  • route
  • df
  • lsblk
  • top
  • uptime
  • chronyc
  • snmp (snmpget, snmpwalk)

Effizientere Ursachenanalyse

Durch den Einsatz dieser Werkzeuge lassen sich Netzwerkprobleme deutlich schneller diagnostizieren und analysieren. Administratoren erhalten einen direkten Einblick in Systemzustände und Kommunikationsabläufe und können die Ursache von Störungen präziser identifizieren.

Der Mehrwert des i-Vertix Troubleshooters liegt insbesondere darin, den gesamten Monitoring- und Diagnoseprozess effizienter und transparenter zu gestalten.


Zentrale Vorteile

Troubleshooting in Echtzeit ohne Tests im Produktivsystem
Plugins und Konfigurationen können sofort überprüft und angepasst werden, ohne Änderungen direkt im Live-System testen zu müssen. Dadurch werden Risiken reduziert und Zeit eingespart.

Vorabprüfung von Schwellwerten und Filtern
Mit der Funktion „Plugin Help“ lassen sich Konfigurationen vor der Aktivierung validieren, wodurch Konfigurationsfehler frühzeitig erkannt werden.

Erweiterte Debugging-Funktionen
Debug- und Verbose-Modi ermöglichen eine detaillierte Analyse der tatsächlichen Abfragen und Werte. Bei REST-API-Plugins können zusätzlich HTTP-Requests und Responses überwacht werden.

Zentrale Verwaltung über die Management-GUI
Alle Funktionen stehen direkt in der grafischen Oberfläche zur Verfügung. Ein Zugriff auf die Kommandozeile ist nicht erforderlich.

Integrierte Netzwerkdiagnose-Tools
Werkzeuge wie Ping, Traceroute, Telnet oder tcpdump ermöglichen eine schnelle Analyse der Netzwerkkommunikation und Infrastruktur.

Optimierte Arbeitsabläufe
Durch schnellere Analyse und weniger Trial-and-Error-Prozesse lassen sich Fehler schneller identifizieren und beheben.

Erhöhte Sicherheit
Die vorkonfigurierten Tools erlauben ausschließlich freigegebene Befehle und reduzieren damit potenzielle Fehlkonfigurationen oder Sicherheitsrisiken.


Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über die Funktionen des Troubleshooters erfahren möchten, besuchen Sie unsere i-Vertix Academy Online Session am 5. November.

Weitere Details zu Troubleshooting-Methoden finden Sie außerdem im i-Vertix Guide:
https://i-vertix.guide/monitoring/monitoring-resources/troubleshooting

Leave a Reply